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Die
Stadt Jičín befindet sich ungefähr 85 Km nordöstlich von der
Hauptstadt Prag. Die Lage machte Jičín zum Eingangstor eines
besonders schönen Teiles unseres Landes, des Böhmischen Paradieses
und der Prachover
Felsen.
Die erste schriftliche Erwähnung über Jičín als Gutsbesitz
in der Urkunde der Königin Guta von Habsburg stammt vom 1.
August 1293. Die Stadt wird an der Wende des 13. und 14. Jahrhunderts
gegründet. Ihr Name bekam sie wahrscheinlich von der Königin
Guta (auf tschechisch Jitka) - Jitkas Stadt - Jičín).
Das Zentrum der Stadt bildet der Marktplatz, der auf allen
Seiten von Arkaden umrahmt ist. Die Stadt wurde durch die
Wallgraben und durch die Stadtmauer mit den Bastionen geschützt.
Die Teile der Befestigung sind rund um den historischen Stadtkern
erhalten, besonders beim Valdicer Tor (eine Dominante der
Stadt) und weiter nach Süden im gegenwärtigen Schlosspark.
Den
grö3ten Aufschwung erlebte die Stadt während der zehnjährigen
Herrschaft Albrechts von Wallenstein, der die Stadt in der
ersten Hälfte des 17. Jhs. zu seiner Residenz erheben wollte.
Er hat hier viele neue Gebäude errichtet (Hl. Jakobs Kirche,
Jesuitenkollegium, Seminar und Gymnasium). Er hat das ursprünglich
vernichtete Schlo3 als ein repräsentatives Gebäude mit drei
Innenhöfen, von denen der erste wunderschöne Arkaden hat,
neu erbaut. Neben dem Schloss steht die Kirche des Heiligen
Jakob, die später mit dem Schloss durch einen Verbindungsgang
verbunden wurde. Mit der Bau des Domes begannen die italienischen
Architekten Wallensteins, aber die Bauarbeiten wurden nach
seinem Tod eingestellt. Der Dom bleibt bis heute unvollendet
und hat keine Türme und keine Kuppel.
Nordöstlich von Jičín hat Albrecht von Waldstein einen ausgedehnten
Wildpark mit einem Ehrenhof und einer Loggia errichtet, zu
dem von der Stadt eine vierreihige Lindenallee führt.
Weiter im Nordosten- in dem heutigen Dorf Valdice - hat er
ein Kartäuserkloster gestiftet. In der Kirche "Maria
Himmelfahrt", die zum Komplex des Klostergebäudes gehörte,
war Albrecht von Waldstein in den Jahren 1636- 1785 begraben.
Die populärste von den bedeutenden Persönlichkeiten der Stadt
Jičín ist Václav Čtvrtek, der in Jičin seine Kindheit verlebte.
Hier wurde er zur Schaffung der Märchengestalt des Schusters
und später des Räubers "Rumcajs" mit "Manka"
und "Cipísek" inspiriert. Die Gestalt des Räubers
"Rumcajs", seiner Frau "Manka" und seines
Sohnes "Cipísek" hat der hervorragende tschechische
Maler und Illustrierer Radek Pilař erschaffen. In den Räumen
des Schlosses und des Valdicer Tors gibt es zwei Dauerausstellungen,
die dem Illustrator und Maler Radek Pilař und seinem Werk
gewidmet sind.
Die Stadt ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, sowohl
in die Prachover
Felsen, die romantischen Orte mit alten Burgruinen wie
auch zum Beispiel Veliš,
Kumburk) oder auf den Hügel
Zebín mit seiner Kappelle.
Das schon der traditionelle Fest "Jičín
- die Märchenstadt" bietet viele Vorstellungen, Konzerte
und andere kulturelle Aktivitäten oder Spiele.
Die
Anfänge der Interesse über solche Institution wie, ein Museum,
sind im Jičíner Gebiet erst gegen Jahr 1861 datiert. In dieser
Zeit ist die "Museumsgesellschaft des Jičíner Gebiets"
entstanden und im Jahre 1895 wurde der Grund der Museumssammlungen
gelegt. Die Sammlungen wurden bis 1950 in der Jičíner Sparkasse
angebracht. Im Jahre 1950 wurde das Museum in dem ehemaligen
Wallensteinschloss auf dem Waldsteinplatz in Jičín angebracht,
wo es sich in dem ersten Stock bis heute befindet.
Das Museum verwaltet über 80.000 Gegenstände in historischen
und naturwissenschaftlichen Sammlungen.
Die Galerie befindet sich im südlichen Flügel des Schlosses,
sie konzentriert Werke der nicht nur regionalen Maler. Die
Sammlung der Malerei aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
und aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts (A. Bubák, J. Mařák,
V. Brožík, F. Kaván und andere).
Die Besichtigung beginnt mit der heimatkundlichen Exposition
(von der Archäologie bis zum zweiten Weltkrieg), geht mit
der naturwissenschaftlichen Exposition der Region weiter,
dann sieht der Besucher die Ausstellung von Schie3scheiben
des bürgerlichen Scharfschützenvereins, den Konferenzsalon
der Koalition gegen Napoleon und die Exposition "Wallenstein
und Jesuiten".Durch den Durchgang in die Kirche des Heiligen
Jakobs kann man in das adelige Oratorium mit der Ausstellung
"die komponierte Barocklandschaft im Jičíner Gebiet "gehen.
Das Museum wird immer mehr auf die kleinste Besucher gerichtet
und wird also " Museums des Spieles" genannt. Für
die Kinder ist hier ein Werkraum, die als eine Stelle für
Spiel und Spaß und als der Ausgangspunkt der Kinderbildungsreise
durch die Exposition dient. Die Verwandlung des Museum in
das Museums des Spieles läuft in zwei Etappen ab.
In der ersten Etappe sollte die Besichtigung spielerisch werden.
Die heimatkundliche Exposition wird mit solchen Elementen
ergänzt, die die Aktivität der Besucher fordern und entwickeln.
In der zweiten Etappe wird das Museum ein spezialisiertes
Programmangebot an das Spiel, gegenseitige Komunikation und
an die Erkenntnis anbieten. (die zweite Etappe wird gerade
zu Ende gebracht)
Ausführliche Auskünfte über die Stadt, seine Geschichte und Gegenwart finden Sie hier (www.jicinsko.cz
, www.interregion.cz)
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